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Full text of "Mondlichtschatten"

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Mondlichtschatten 

Was sie konnt’ zuletzt von ihm erahnen, getragen mit sich von einem Mondlichtschatten, 
er starb besorgt und wollte warnen, getragen mit sich von einem Mondlichtschatten. 
Verlor'n in dem Rätsel dieser Samstagnacht, weit entfernt auf der anderen Seit‘, 


war gefangen in einem verzweifelten Streit, und sie fand nichts, was sie durchgebracht. 


Die Bäume, sie flüsterten zur Abendzeit, getragen mit sich von einem Mondlichtschatten, 
singen kummervoll ein Lied von Traurigkeit, getragen mit sich von einem Mondlichtschatten. 
Sie sah nur den Umriss einer Waffe in der Nacht, weit entfernt auf der anderen Seit‘, 

er schoss sechsmal auf den Mann und suchte das Weit‘, 


und sie fand nichts, was sie durchgebracht. 


Ich bleib, ich bet‘, ich seh‘ dich im Himmel weit entfernt, 


ich bleib, ich bet‘, ich seh‘ dich im Himmel irgendwann. 


Vier Uhr in der Früh am Morgen, getragen mit sich von einem Mondlichtschatten, 
ich beobachte dein Gesicht sich formen, getragen mit sich von einem Mondlichtschatten. 
Die Sterne zogen Bahnen durch silberne Nacht, weit entfernt auf der anderen Seit‘, 


wirst du kommen zu reden mit mir heute Nacht? Doch sie fand nichts, was sie durchgebracht. 


Ich bleib, ich bet‘, ich seh‘ dich im Himmel weit entfernt, 


ich bleib, ich bet‘, ich seh‘ dich im Himmel irgendwann. 


Weit entfernt auf der anderen Seit‘. 


Gefangen in der Mitte von hundertfünf Seel'n‘. 


Die Nacht so tief, aber voller Leben schien‘, doch sie fand nichts, was sie durchgebracht. 


Ich bleib, ich bet‘, ich seh‘ dich im Himmel weit entfernt, 
ich bleib, ich bet‘, ich seh‘ dich im Himmel irgendwann, 


ich bleib, ich bet‘, seh‘ dich im Himmel. 


Melodie „Moonlight Shadow“ und Text von Mike Oldfield 
Lyrische Übertragung © Heinz Erich Karallus (Oktober 2024) Opus 473 auf https://lürik.de